Brandermittler des Landeskriminalamtes Steiermark klärten die Ursache für die schwere Gasexplosion bei einem Firmenareal. Eine undichte Gasflasche in einem Lagercontainer dürfte demnach zur Bildung eines explosionsfähigen Gemisches geführt haben.
Den Erhebungen zufolge dürfte es in einem Lagercontainer zu einem unkontrollierten Austritt von Flüssiggas gekommen sein. Ursächlich dafür dürfte eine undichte Überwurfmutter an einem Gasdruckregler bei gleichzeitig geöffnetem Flaschenventil gewesen sein. Eine bislang noch nicht vollends geklärte externe Zündquelle dürfte schließlich zur Umsetzung des Gas-Luftgemisches geführt haben.
Durch die Wucht der Explosion erlitten zwei Mitarbeiter lebensgefährliche Verletzungen. Sie werden im AKH Wien und im LKH Graz behandelt. Drei weitere Kollegen erlitten schwere Verletzungen, ein Arbeiter wurde leicht verletzt. Sowohl ein technischer Defekt als auch Vorsatz können zum jetzigen Ermittlungsstand ausgeschlossen werden. Die Kriminalisten gehen von einer fahrlässigen Handlung aus. Neben dem Container wurden auch mehrere Firmenfahrzeuge durch Trümmer beschädigt.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es Mittwochnachmittag auf einem Firmenareal zu einer Gasexplosion. Fünf Männer und ein Ersthelfer wurden verletzt – zumindest einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei sowie drei Rettungshubschrauber standen im Einsatz. Das Landeskriminalamt ermittelt.
Gegen 17:15 Uhr kam es im Bereich von Baucontainern auf einem Firmengelände zu einer Gasexplosion. Zu diesem Zeitpunkt dürften sich dort mehrere Bauarbeiter aufgehalten haben. Sie waren offenbar gerade dabei, Arbeitsmaschinen und Baumaterialien wegzuräumen, als es aus bislang ungeklärter Ursache zur besagten Explosion mit mehreren Verletzten kam.
Drei Rettungshubschrauber
Besonders schwer dürfte es einen 58-Jährigen aus Wels (OÖ) sowie zwei Männer im Alter von 53 und 56 Jahren aus dem Bezirk Leoben erwischt haben. Während der Bosnier aus Oberösterreich ersten Informationen zufolge lebensbedrohliche Verletzungen erlitt, wurden auch die beiden Männer aus der Steiermark bei der Explosion schwerstens verletzt. Alle drei wurden von Einsatzkräften des Roten Kreuzes medizinisch erstversorgt und in der Folge von den Rettungshubschraubern (C12, C15 und C17) in Krankenhäuser nach Graz bzw. Wien geflogen. Dort werden sie am LKH Graz sowie am AKH Wien intensivmedizinisch betreut.
Drei Leichtverletzte
Auch ein 33-Jähriger aus dem Murtal sowie ein weiterer 53-Jähriger aus dem Bezirk Leoben erlitten bei der Explosion leichte Verletzungen. Sie wurden vom Roten Kreuz ins LKH Murtal nach Judenburg eingeliefert. Zudem verletzte sich ein Arbeiter (47) im Rahmen der Ersten Hilfe-Leistung an der Hand leicht. Er wurde im LKH Leoben ambulant behandelt.
Landeskriminalamt ermittelt
Neben mehrere Polizeistreifen aus dem Bezirk Leoben haben auch Brandermittler des LKA Steiermark noch in den gestrigen Abendstunden die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Gemeinsam mit Tatortbeamten versuchen sie nun die Ursache der Explosion herauszufinden. Auch 36 Einsatzkräfte der Feuerwehren Leoben Stadt und Göss (7 Fahrzeuge) sowie16 Sanitäter vom Roten Kreuz (6 Fahrzeuge) standen im Einsatz.
Montagnachmittag ereignete sich unmittelbar vor dem LKH Bruck an der Mur ein Verkehrsunfall, bei dem ein 78-jähriger Mann verletzt wurde. Er verstarb am 5. Mai 2026 im LKH Leoben.
Der Mann aus dem Bezirk Graz-Umgebung hatte zuvor auf einem Parkplatz um Starthilfe für seinen Pkw ersucht. Im Zuge dessen bewegte ein 52-jähriger Taxilenker sein Fahrzeug näher an das Fahrzeug des 78-Jährigen. Dabei kam es zu einer leichten Kollision zwischen den Fahrzeugen, wodurch sich der Pkw des Pensionisten trotz angezogener Handbremse nach hinten bewegte. Der hinter dem Heck stehende 78-Jährige wurde von seinem eigenen Fahrzeug erfasst, zu Boden gestoßen und verletzt.
Nach Erstversorgung im LKH Bruck an der Mur verschlechterte sich sein Zustand rasch. Er wurde in das LKH Leoben überstellt, wo er am nächsten Tag verstarb.
Sonntagabend kam es zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einer Straßenlaterne, bei welcher der Lenker schwere Verletzungen erlitt.
Ein 56-jähriger Mann aus dem Bezirk Murtal lenkte sein Motorrad gegen 18:30 Uhr auf der L518 in Knittelfeld stadtauswärts. Laut bisherigen Erkenntnissen dürfte er einen Rückstau im Kreuzungsbereich Kärntner Straße / Freiheitsallee übersehen haben. In der Folge leitete er eine Vollbremsung ein und versuchte über den angrenzenden Geh- und Radweg auszuweichen. Dabei kam es zur Kollision mit einer Straßenlaterne, wodurch der Motorradlenker schwer verletzt wurde.
Die Freiwillige Feuerwehr Knittelfeld führte die Bindung der ausgelaufenen Betriebsmittel durch. Der Verletzte wurde zunächst durch Rettung und Notarzt erstversorgt und in das LKH Murtal eingeliefert. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen erfolgte anschließend die Verlegung in das UKH Graz. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
Freitagnachmittag kam eine 58-Jährige bei einer Wanderung zu Sturz und verletzte sich schwer.
Die 58-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung unternahm alleine eine Wanderung auf den Gipfel der Messnerin. Beim Abstieg auf einem unmarkierten, aber in diversen Karten verzeichneten Weg, verlor sie gegen 13:20 Uhr die Orientierung und kam im unwegsamen Gelände zu Sturz. Dabei stürzte sie mehrere Meter talwärts.
Der Frau gelang es, selbstständig einen Notruf abzusetzen. Sie erlitt bei dem Sturz schwere Verletzungen und wurde von der Bergrettung der Ortsstelle Tragöß nach der Erstversorgung zu einer Lichtung gebracht, von wo aus sie vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 ins LKH Graz gebracht wurde.
Mittwochvormittag kam es bei Gaishorn am See zu einem Verkehrsunfall auf der A9 Pyhrnautobahn, weshalb die Autobahn in Richtung Graz gesperrt werden musste.
Gegen 11:20 Uhr geriet ein Lenker mit seinem Sattelkraftfahrzeug zu weit nach rechts, touchierte die Leitschiene und verhakte sich mit dem rechten Vorderrad am Brückengeländer. Beim Gegenlenken geriet das Fahrzeug ins Schleudern, durchbrach die Mittelleitschiene teilweise und kam quer über beide Fahrstreifen zum Stillstand. Der Lenker blieb unverletzt, ebenso konnte keine Alkoholisierung festgestellt werden.
Die Fahrbahn in Richtung Graz war vollständig blockiert, eine Umleitung erfolgte ab Trieben über die B113 bis Treglwang. Rund 30 Liter Motoröl traten aus und wurden durch den Streckendienst der ASFINAG sowie die Feuerwehr gebunden und kontaminiertes Erdreich wurde abgetragen. Die Bergung des LKWs dauerte bis etwa 17:40 Uhr. Anschließend erfolgten Fahrbahnreinigung sowie provisorische Reparaturen an Leitschienen und Brückenelementen.
Über die Osterfeiertage war das ASKÖ-Sportcenter in Graz Schauplatz des EULEVOTO (EUropean LEsbian VOlleyball TOurnament). Dabei handelt es sich um ein Volleyballturnier für Frauen* und FLINTAs, an dem Spielerinnen* aller Alters- und Könnensstufen teilnehmen. Es wurde 1989 ins Leben gerufen und fand u. a. bereits in Berlin, Amsterdam, Brüssel, London, Kopenhagen, Riga, Barcelona, Reykjavík, Paris und Wien statt.
Organisiert wurde das Turnier von den Vereinen „VC BallAS Athene“ aus Graz und „Vienna’s Queer Melange“ aus Wien. Es handelt sich um die größte queere Sportveranstaltung der Steiermark und vermutlich auch um die größte steirische Sportveranstaltung, die ausschließlich von Frauen* organisiert und getragen wird. Das ist deswegen bemerkenswert, weil es im Bereich des Ballsports kaum reine Frauenvereine* gibt. Die meisten Clubs sind männerdominiert bzw. in ihrer Tradition männlich geprägt. Beim EULEVOTO sind nicht nur die Aktiven weiblich*, sondern auch die Coaches, Schiedsrichterinnen*, Organisatorinnen* usw.
Ursprünglich hatten die Verantwortlichen mit rund 20 Gruppen gerechnet, schließlich trafen 32 Teams bzw. 250 Gäste in Graz ein. Sie waren aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Griechenland und Österreich angereist. Nach der Registrierung und dem geselligen Get-Together am Freitagabend in der Eschenlaube ging es bei den Wettkämpfen im ASKÖ-Sportcenter am Samstag und Sonntag hart, aber fair zur Sache. Gespielt wurde auf sechs Feldern und in vier Könnensstufen – von Profi- bis Hobby-Niveau.
Im spannenden Finale der Gruppe A gingen am Sonntagnachmittag „Raise the Roof“ aus Köln gegen die „Grazhoppers“ aus Paris als Siegerinnen* hervor. Das Team des VC BallAS Athene erreichte in der Gruppe B- den ersten Platz für die Gastgeberinnen. Die Vienna’s Queer Melange landete in der Gruppe B+ auf dem zweiten Platz. „Go for Fun“ aus Kassel mit Grazer Legionärinnen* entschied das Finale der Gruppe C für sich.
Beim anschließenden Clubbing im Club Kottulinsky heizten DJ Duchesse Bleue aus Bordeaux und die DJs Pony M und Sarah von den Grrrls aus Graz den Gästen noch einmal so richtig ein, und es wurde ausgiebig gemeinsam gefeiert.
Viel Lob gab es auch für die Stadt Graz als attraktive Reisedestination, die top ausgestattete Sportstätte und die Verpflegung im Restaurant Rudolf. Dank der umsichtigen Organisation, der steirischen Gastfreundlichkeit und der Unterstützung durch Ehrenamtliche ging das EULEVOTO nicht nur reibungslos und unfallfrei über die Bühne, sondern wurde zu einem fröhlichen Sportfest, das allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Fotos: Natascha Breznik und Sarah Egner
Gruppe A:
Gruppe B+
Gruppe B-
Gruppe C
Bei einem Unfall Sonntagabend wurde ein achtjähriger Bub an der linken Hand schwer verletzt.
Gegen 19:45 Uhr hantierte ein 61-jährger Einheimischer aus einer derzeit noch ungeklärten Motivation im Bereich seines Wohnhauses bei seinem abgestellten Traktor. Dabei ließ er die angehängte hydraulische Kippmulde zu Boden. Sein achtjähriger Enkel, wohnhaft im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, befand sich dabei zwischen dem Traktor und der Kippmulde und geriet mit der linken Hand (Zeige und Mittelfinger) in den Schließmechanismus.
Der Bub wurde nach der Erstversorgung von der Besatzung des Rettungshubschraubers C14 in die Kinderchirurgie des LKH-Graz geflogen und dort stationär aufgenommen. Ein Alkotest beim 61-Jährigen ergab eine schwere Alkoholisierung. Der Mann wird nach dem Abschluss der Erhebungen wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt werden.
Ein 16 Monate altes Mädchen fiel Dienstagmittag in den Pool des elterlichen Wohnhauses. Das bewusstlose Kleinkind musste reanimiert und in ein Krankenhaus geflogen werden.
Gegen 13:00 Uhr kam es zum Einsatz von Rettung, Feuerwehr und Polizei, nachdem das 16 Monate alte Kleinkind in den Pool des elterlichen Einfamilienhauses gefallen war. Die Mutter (40) hatte das Kind im eigenen Garten aufgefunden. Sie rettete ihre Tochter sofort aus dem etwa 40 bis 50 Zentimeter tiefen Wasser, begann mit Erste-Hilfe-Maßnahmen und verständigte die Einsatzkräfte.
Schnelle Reanimation
Ein sogenannter „First Responder“ des Roten Kreuzes sowie weitere Kräfte von Rettung und Feuerwehr übernahmen umgehend die Reanimation des Kindes. Dabei gelang es, den Herz-Kreislauf wiederherzustellen und das Mädchen zu stabilisieren. Mit bereits selbstständiger Atmung wurde das Kind in der Folge vom Rettungshubschrauber „Christophorus 17“ in das LKH Graz geflogen. Dort wird das Mädchen auf der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde intensivmedizinisch betreut.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Ersten Ermittlungen zufolge dürfte sich das Kleinkind in einem kurzen unbeobachteten Moment von wenigen Minuten selbstständig über die Terrassentüre ins Freie begeben haben. Dort stürzte es über den rund 20 Zentimeter hohen Beckenrand in ein rundes, im Erdreich eingelassenes Pool. Die Mutter war zu diesem Zeitpunkt damit beschäftigt, sich um die ältere, kränkliche Tochter (11) zu kümmern. Wie lange sich das 16 Monate alte Mädchen im Wasser befand, ist derzeit unklar. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Angehörige sowie Einsatzkräfte werden vom Kriseninterventionsteam betreut.
Nächtlicher Großeinsatz der Mitarbeiter von vier steirischen Autobahnmeistereien
Insgesamt acht Nächte sind erforderlich, um die beiden längsten steirischen Tunnel auf der A 9 Pyhrnautobahn, den zehn Kilometer langen Plabutschtunnel sowie den acht Kilometer langen Gleinalmtunnel, noch rechtzeitig vor dem Osterwochenende der alljährlichen gründlichen Frühjahrsreinigung zu unterziehen.
Diese Arbeiten finden immer nur nachts statt, tagsüber würde das hohe Verkehrsaufkommen eine Sperre unmöglich machen. Die Nachtschichten beginnen für die Mitarbeiter der ASFINAG bereits am kommenden Montag, den 23. März, ab 20 Uhr im Plabutschtunnel. In den ersten beiden Nächten ist der Tunnel bis jeweils 5 Uhr früh in Fahrtrichtung Norden/Voralpenkreuz gesperrt, in den zwei Nächten ab Mittwoch, dem 25. März, wird die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Süden/Spielfeld gereinigt. Die Umleitung erfolgt jeweils über das Grazer Stadtgebiet.
Die vergangenen Monate haben auch im mehr als acht Kilometer langen Gleinalmtunnel ihre Spuren hinterlassen. Aus diesem Grund wird der Tunnel ab Montag, den 30. März in vier Nächten gewaschen. In den ersten beiden Nächten ist die Richtungsfahrbahn Spielfeld/Süden an der Reihe. In den beiden anderen Nächten die Richtungsfahrbahn Voralpenkreuz/Norden. Dadurch ist vor dem Osterwochenende auch gewährleistet, dass der starke Reiseverkehr Richtung Süden nicht beeinträchtigt wird.
Zusätzliche Wartungen und Fahrbahnsanierungen
Um alle Arbeiten durchführen zu können – zusätzlich zur maschinellen Reinigung werden zahlreiche Einrichtungen händisch gewaschen sowie von der ASFINAG-Betriebstechnik auch gewartet – zieht die ASFINAG Mitarbeiter von vier Autobahnmeistereien (Guggenbach, Graz-Raaba, Unterwald und Wolfsberg) zusammen. ASFINAG-Betriebstechniker sind zusätzlich für Wartungsarbeiten an Beleuchtung, Funk, elektronischen Verkehrszeichen und Ampeln, der Höhenkontrolle sowie Notrufeinrichtungen und Beschallung eingeteilt.
Beim Plabutschtunnel werden die Nachtsperren auch genutzt, um Fahrbahnschäden im Tunnel und bei den Entwässerungen zu reparieren. Externe Firmen sind ebenfalls im Einsatz, um die Brandschutzeinrichtungen zu überprüfen sowie die jährliche Kontrolle des Tunnelbauwerks durchzuführen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es auf der S6 Semmering Schnellstraße am Knoten Bruck zu einem Verkehrsunfall. Eine Person wurde dabei schwer verletzt.
Gegen Mitternacht prallte ein 35-jähriger Pkw-Lenker, aus noch ungeklärter Ursache, in einen sogenannten Anpralldämpfer im Bereich des Knotens Bruck an der Mur. Durch den Aufprall kam das Fahrzeug ins schleudert, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Eine nachkommende 26-jährige Pkw-Lenkerin touchierte beim Ausweichen das verunfallte Fahrzeug. Sie blieb sofort stehen und setzte die Rettungskette in Gang. Sie blieb unverletzt. Der eingeklemmte 35-Jährige wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Bruck an der Mur unter Einsatz eines schweren Bergungsgerätes aus dem Fahrzeug befreit. Der schwer verletzte Mann wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Graz geflogen. Die S6 war für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt.
Sonntagfrüh kollidierten zwei Pkw auf der L536 Grazerstraße frontal miteinander. Zwei Personen wurden verletzt, eine davon schwer.
Eine 25-jährige Murtalerin fuhr kurz vor 4 Uhr früh mit ihrem Pkw auf der Grazerstraße zwischen Aichdorf und Fohnsdorf. Aus bislang ungeklärter Ursache ist sie in den Gegenverkehr geraten und in weiterer Folge, frontal mit einem entgegenkommenden Pkw kollidiert. Im zweitbeteiligten Pkw befand sich die 19-jährige Lenkerin, ebenfalls aus dem Murtal. Die 25-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung im LKH Judenburg, ins LKH Graz überstellt. Die 19-Jährige erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen. Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden seitens der Polizei durchgeführt. Die L536 war für Dauer des Einsatzes gesperrt.
Wie berichtet, war es Dienstagmittag in einem Industriebetrieb zu einem Arbeitsunfall gekommen, bei dem ein 26-jähriger ungarischer Staatsbürger tödlich verletzt wurde.
Wie nun bekannt wurde, ist der 20-Jährige, der zunächst in lebensbedrohlichem Zustand in das LKH Graz eingeliefert worden war, am 19. Feber 2026 verstorben.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallshergang sind noch nicht abgeschlossen.
Im Murtal mussten die Einsatzkräfte zu einigen Unfällen ausrücken. Im Raum Weißkirchen sind ein Lkw und ein Linienbus von der Straße abgekommen. Die Feuerwehr Weißkirchen rückte aus. Verletzt wurde niemand, der Bus war ohne Passagiere unterwegs. In Obdach musste ein Lkw geborgen werden.
Zu einem Verkehrsunfall mit vier Pkw kam es im Bereich einer Brücke in Sachendorf. Wenig später krachte es erneut in Sachendorf.
Zu einem schweren Unfall kam es auch auf der A9 im Bereich Raststätte Kammern. Ein Lkw und vier Pkw waren in den Unfall beteiligt. Sechs Personen wurden unbestimmten Grades verletzt. Die A9 war in Fahrtrichtung Graz gesperrt.
Zwischen St. Michael und dem Gleinalmtunnel blieben immer wieder Lkw hängen. Auch die S6 im Bereich des Massenbergtunnels zwischen Leoben-West und Leoben-Ost war in beiden Fahrtrichtungen wegen hängengebliebener Lkw gesperrt
Dienstagmittag kam es in einem Industriebetrieb zu einem Arbeitsunfall, bei dem ein 26-Jähriger getötet und ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurden.
Gegen 11:30 Uhr waren die beiden Arbeiter aus Ungarn mit Revisionsarbeiten in einem unterirdischen Schacht beschäftigt. Dabei dürfte es bei Schneidearbeiten zu einem unkontrollierten Kohlenmonoxid-Austritt gekommen sein. Die beiden Arbeiter wurden von einem Vorarbeiter gefunden, der sofort die Rettungskette in Gang setzte. Der 26-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle, der 20-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz eingeliefert. Laut Auskunft der Ärzte besteht akute Lebensgefahr. Erhebungen zur genauen Unfallsursache werden geführt.
Ein 44-Jähriger steht im Verdacht, mehrere Personen durch betrügerische Anlagenversprechungen geschädigt zu haben. Die Polizei such nun mit Veröffentlichung eines Lichtbildes nach weiteren Opfern.
Der am Lichtbild ersichtliche Mann steht im dringenden Verdacht, seit August 2023 den Tatbestand des schweren gewerbsmäßigen Betruges in mehreren Fällen verwirklicht zu haben. Bislang beläuft sich der Schaden auf über 400.000 Euro. Der Verdächtige gab sich gegenüber den Opfern in betrügerischer Absicht als erfolgreicher „Trader“ bzw. „Broker“ aus. Bisherigen Ermittlungen zufolge dürfte der Mann nur einen Bruchteil der vermeintlich investierten Gelder der Geschädigten tatsächlich versucht haben zu investieren. Es ist nicht auszuschließen, dass durch den Verdächtigen weitere Straftaten begangen wurden. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete daher die Veröffentlichung des Lichtbildes an.
Geschädigte mögen sich beim Landeskriminalamt Steiermark unter059133/60-3333 melden.
Seit 2009 findet jährlich am 11. Februar der „Tag des Europäischen Notrufs“ statt. Er macht auf die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 aufmerksam. In Österreich langen diese sogenannten „Euronotrufe“ bei der Polizei ein. Die steirische Polizei zieht anlässlich dieses Tages Bilanz und gibt Hinweise für den Ernstfall.
Neben dem Euronotruf (112) langen auch herkömmliche Polizei-Notrufe (133) bei den Landesleitzentralen (LLZ) der Polizei ein. In der Steiermark verzeichnete die Polizei im Jahr 2025 mit 481.649 Anrufen knapp eine halbe Millionen Notrufe. Daraus resultierten insgesamt 213.497 Einsätze für die steirischen Polizistinnen und Polizisten. Das entspricht vom Einsatzvolumen her in etwa dem Vorjahresniveau. Innerhalb von 24 Stunden ergaben sich somit über das ganze vorige Jahr verteilt durchschnittlich 565 Einsätze pro Tag – knapp 40 Prozent davon beliefen sich auf das Stadtgebiet von Graz und den Bezirk Graz-Umgebung.
Die „LLZ“: Das Herzstück der Notrufbearbeitung
Die Bearbeitung dieses hohen Einsatzaufkommens erfolgt rund um die Uhr für alle steirischen Bezirke zentral in der Landesleitzentrale (LLZ) in Graz. Sie ist am Standort der Landespolizeidirektion (LPD) in Graz-Wetzelsdorf stationiert. Moderne Systeme und etwa 90 speziell ausgebildete Bedienstete sorgen hier dafür, dass Notrufe rasch entgegengenommen, richtig eingeschätzt und geeignete Einsatzmittel effizient koordiniert werden. Dabei ermöglicht ein ab 2018 sukzessive eingeführtes und mittlerweile ISO-zertifiziertes System namens „ELKOS“ (Einsatzleit- und Kommunikationssystem), dass 96,5 Prozent der Anrufe innerhalb von 30 Sekunden effizient bearbeitet werden können.
Richtig handeln im Ernstfall
Gerade in Stresssituationen ist ein Notruf oft eine große Herausforderung. Entscheidend für rasche Hilfe ist vor allem dieOrtsangabe zu Beginn des Gesprächs. Beim Absetzen eines Notrufs sollten – wenn möglich – folgende Fragen in dieser Reihenfolge beantwortet werden: WO sind Sie? WAS ist passiert? WER ruft an? WIE VIELE Personen sind betroffen? Besonders wichtig ist es, nicht aufzulegen, sondern Rückfragen der Leitstelle abzuwarten. Dies gilt auch für den Fall eines versehentlichen Notrufs, der beispielsweise durch Smartwatches oder andere digitale Geräte unbeabsichtigt ausgelöst wurde.
Mehr Infos am Instagram-Account der Polizei
Auf dem Instagram-Account @polizei.stmk informiert die steirische Polizei anlässlich des morgigen Tages rund um das Thema Notruf. Dafür wurden Fragen aus der Community bereits seit Tagen gesammelt, die nun im Laufe des morgigen Tages in Form von Videos beantwortet werden. Link zum ersten Video >> https://www.instagram.com/reel/DUlNb5XDKuW/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
Beim Wintercupfinale in Kapfenberg – nach den Vorrunden in Graz, Köflach und Mürzzuschlag - sprinteten mehr als 200 SchwimmerInnen aus 10 Vereinen über alle vier Lagen (Schmetterling, Rücken, Brust, Kraul) um die Wette. Am Ende des Tages sicherte sich Matteo Seybal vom Knittelfelder Wettkampfteam nicht nur den Tagessieg, sondern auch als Punktebester aller Klassen den Gesamtsieg bei den Junioren.
Knittelfelder Medaillengewinner in der Gesamtwertung nach vier Wintercuprunden: 1. Plätze: AK 11-12: Andre Belov, AK 13-14: Nina Pfatschbacher; Junioren: Matteo Seybal 2. Plätze: AK 9-10: Sebastian Straßer-Gonzales; AK 13-14: Maxilian Rieger; 3. Plätze: AK 9-10: Sofia Pocrean, Tobias Gunar, AK 11-12: Magdalena Edlinger, Roland Luschin; AK 15-16: Katja Steiner, Junioren: Emil Fessl;
„Nun folgt die spezielle Vorbereitungsperiode auf die grünweißen Titelkämpfe (6.2. bis 7.2.) in Graz. Die Besten, Limits müssen erbracht werden, dürfen dann bei den Österreichischen Meisterschaften (6. -8.3 ebenso in Graz) an den Start gehen!“, freut sich der Sportliche Leiter Hubert Fessl über die sehr gute Leistungsentwicklung im Knittelfelder Schwimmverein. „Die Partnerschaft mit den örtlichen Volksschulen in Zusammenarbeit mit dem RLZ für Schwimmen der Sportmittelschule Knittelfeld und dem BG&BRG Knittelfeld trägt weiterhin Früchte. Durch die Kooperation mit der Oberstufe des BG&BRG Knittelfeld müssen die jugendlichen Schwimmsportler nicht unbedingt bereits mit 14 Jahren das Elternhaus in Richtung der Leistungszentren Südstadt und Graz verlassen!“
Die Polizei fahndet nach einer 58-Jährigen aus. Die Frau hat Sonntagfrüh ihre Wohnadresse in Vasoldsberg mit einem Pkw verlassen und ist seither abgängig. Ein Lichtbild der Frau wird veröffentlicht.
In der Zeit zwischen 07:30 Uhr und 07:45 Uhr verließ die 58-Jährige am vergangenen Sonntag plötzlich ihre Wohnörtlichkeit. Sie dürfte mit einem Pkw der Marke Renault Captur in der Farbe Weiß/Beigemit dem behördlichen Kennzeichen GU-2FVO unterwegs sein. Da die Frau seither nicht mehr erreicht werden konnte, wurden umfassende Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.
Beschreibung der Person
Die Abgängige wird wie folgt beschrieben:
Ermittlungen laufen in alle Richtungen
Aktuellen Erkenntnissen zufolge muss von einem Unfall oder einem Suizid ausgegangen werden. Hinweise auf ein Gewaltdelikt beziehungsweise Fremdverschulden liegen zum derzeitigen Zeitpunkt nicht vor. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach der Frau und ihrem Fahrzeug.
Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Hausmannstätten unter der Telefonnummer: 059133/6139
Sonntagnachmittag kam es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Lkw. Eine Person wurde bei dem Verkehrsunfall tödlich verletzt.
Gegen 16:15 Uhr fuhr eine 61-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Südoststeiermark auf der B 320 in Fahrtrichtung Liezen. Vermutlich aufgrund von Sekundenschlaf dürfte sie in den Gegenverkehr geraten sein und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Lkw, gelenkt von einem 42-Jährigen aus Graz. In der Folge wurde der Pkw nach links in den Böschungsbereich geschleudert.
Die Freiwilligen Feuerwehren Sankt Martin am Grimming und Gröbming waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort im Einsatz. Ebenso standen das Rote Kreuz mit Notarzteinsatzfahrzeug, die Rettungshubschrauber Christophorus 14 und 99 sowie zwei Notärzte im Einsatz.
Die 61-jährige Lenkerin des Pkw konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Ihr 62-jähriger Ehemann, der sich auf dem Beifahrersitz befand, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt tödliche Verletzungen. Der 42-jährige Lenker des Lkw wurde leicht verletzt und konnte sich ebenfalls selbst aus seinem Fahrzeug befreien.
Die beiden Unfalllenker wurden nach der Erstversorgung in das DKH Schladming zur weiteren medizinischen Behandlung eingeliefert. Die durchgeführten Alkotests verliefen negativ.
Die B 320 war für mehrere Stunden teilweise sowie zeitweise für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Örtliche Umleitungen wurden eingerichtet. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die beschädigten Fahrzeuge wurden geborgen und abtransportiert.
Der Fund einer Fliegerbombe im Langenwanger Ortsteil Schwöbing führte Donnerstagmittag zu umfassenden Sperrmaßnahmen und Evakuierungen. Die Bombe konnte entschärft werden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 10:00 Uhr fand ein Baggerfahrer die Fliegerbombe bei Grabungsarbeiten in einer Schottergrube am Areal einer Baufirma. Der Fundort der rund 500 Kilogramm schweren Bombe aus dem zweiten Weltkrieg lag in unmittelbarer Nähe der ÖBB-Südbahnstrecke. Diese wurde umgehend gesperrt. Die Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag verordnete zudem ein Platzverbot.
Im Umkreis von 350 Metern wurden daraufhin etwa 30 Wohnobjekte sowie drei Firmensitze evakuiert. Für diesen Zwecke standen insgesamt rund 45 Einsatzkräfte des Bezirkspolizeikommandos Bruck Mürzzuschlag sowie Polizeischülerinnen und -schüler des Bildungszentrums (BZS) Graz im Einsatz. Sie hatten sich aufgrund einer Ausbildung zufällig in der Nähe befunden und unterstützten umgehend vor Ort.
Nachdem auch freie Flächen bis zu einem Umkreis von 700 Metern aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden durften, mussten für den Zeitraum der Entschärfung auch die naheliegende S6 (Semmering Schnellstraße), die L118 (Semmering Begleitstraße) sowie Gemeindestraßen vorübergehend gesperrt werden. Nach Einrichtung der Sperren konnte die Fliegerbombe vom Entschärfungsdienst (ESD) erfolgreich entschärft werden. Das Platzverbot wurde daraufhin um kurz vor 14:00 Uhr wieder aufhoben.
Sonntag wurde die Bergeaktion nach einem verehrenden Lawinenabgang in Pusterwald fortgesetzt. Alle drei verstorbenen Personen konnten geborgen werden.
Bereits um 07:00 Uhr befanden sich ca. 7 Alpinisten von der Polizei und 35 Bergretter im Einsatz um die drei verstorbenen Tschechen, welche am Vortag durch ein Lawinenunglück am Schönfeldspitz im Pusterwald verschüttet wurden, zu bergen.
Neben den zahlreichen Einsatzkräften, waren auch zwei Polizeihelikopter (Flugeinsatzstelle Graz und Wien) an der Bergeaktion beteiligt. Unter widrigsten Wetterumständen konnten die Leichen, der drei Personen, am Nachmittag vom Berg verbracht werden.
Unter den Verstorbenen befanden sich zwei Männer (46 und 50 Jahre) und eine Frau (35 Jahre).
Die vier überlebenden Personen, von der siebenköpfigen Schitourengruppe, wurden weiterhin durch ein psychologisch ausgebildetes Kriseninterventionsteam vor Ort betreut und von den erhebenden Polizisten zum Ablauf befragt.
Ebenso wurden polizeiliche Erhebungen vor Ort angestellt, um Rückschlüsse auf die schlussendliche Ursache des Lawinenabgangs ziehen zu können. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.
Samstagfrüh kam es auf der B67 in Gratkorn zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich zwei Männer verletzten.
Gegen 08:45 Uhr fuhr ein 56-Jähriger aus dem Bezirk Leoben mit einem ÖBB Dienstfahrzeug auf der B67 von Peggau kommend in Fahrtrichtung Gratkorn. Auf dem Beifahrersitz befand sich ein 32-Jähriger, ebenfalls aus dem Bezirk Leoben. Ersten Erhebungen zufolge dürfte der 56-Jährige kurz eingeschlafen sein. In weiterer Folge geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, fuhr auf die Leitschiene auf und wurde nach etwa 20 Metern über eine Böschung geschleudert. Der Pkw durchschlug einen Zaun und kam neben der Mauer eines Gebäudes zum Stillstand. Der 32-jährige Beifahrer musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Beide Männer erlitten Verletzungen und wurden durch das Österreichische Rote Kreuz in das UKH-Graz gebracht. Ein vor Ort durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Am Pkw entstand Totalschaden. Die Leitschiene wurde auf einer Länge von etwa 30 Metern erheblich beschädigt. Zudem entstand Sachschaden an einem Zaun sowie an einem Gebäude.
Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Friesach-Wörth und Gratkorn Markt mit insgesamt 34 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen, das Österreichische Rote Kreuz sowie die Polizei.
Donnerstagmittag kam es im freien alpinen Gelände zu einem Lawinenabgang, bei dem ein Skitourengeher verschüttet wurde. Der Mann konnte durch rasches Eingreifen der Einsatzkräfte gerettet werden.
Gegen 13:44 Uhr befand sich der 57-jährige Skitourengeher aus Graz allein im freien Gelände nordwestlich der sogenannten „Gstemmerscharte“, etwa 100 Meter unterhalb des Gipfelbereiches. Der Mann war zuvor über das Skigebiet der Riesneralm ins ungesicherte Gelände abgefahren und hatte dort zum Skitourenaufstieg umgerüstet. Beim anschließenden nordostseitigen Abfahren löste sich aus bislang ungeklärter Ursache eine Lawine, die den Mann erfasste und rund 1,5 Meter tief verschüttete.
Die beiden erwachsenen Kinder des Mannes, die sich zum Unfallzeitpunkt im Skigebiet der Riesneralm aufhielten, konnten den Lawinenabgang aus größerer Entfernung beobachten und setzten umgehend einen Notruf ab. Durch die rasche Alarmierung konnte die Rettungskette unverzüglich in Gang gesetzt werden.
An der Rettungsaktion waren Kräfte der Alpinpolizei, der Pistenrettung der Riesneralm, der Bergrettung sowie der ÖAMTC-Rettungshubschrauber beteiligt. Der Verschüttete konnte aufgrund der raschen Reaktion der Einsatzkräfte, vor allem der Crew des Rettungshubschraubers C99, gerettet werden. Er erlitt leichte Verletzungen sowie eine Unterkühlung und wurde nach notärztlicher Erstversorgung in das Diakonissenkrankenhaus Schladming geflogen.
Die Erhebungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Dienstagfrüh stürzte ein 51-Jähriger in Wald am Schoberpaß von einer Leiter und wurde schwer verletzt.
Gegen 9:00 Uhr wollte ein 51-jähriger Gemeindearbeiter bei einem Weihnachtsbaum die Beleuchtung entfernen. Dazu stieg er auf eine Leiter. Diese dürfte weggerutscht sein, wodurch der Mann aus rund drei Metern Höhe in die Tiefe stürzte und auf einen Betonsockel fiel. Ein Arbeitskollege verständigte die Rettungskräfte.
Nach der Erstversorgung wurde er mit schweren Verletzungen zuerst ins UKH Kalwang eingeliefert. Von dort wurde er weiter ins LKH Graz überstellt. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht erhoben werden.
Beim Zusammenstoß zweier Pkw Montagnachmittag wurden vier Personen teils schwer verletzt.
Gegen 16:00 Uhr fuhr ein 58-jähiger Italiener mit seinem Pkw auf der B317 von Judenburg kommend in Fahrtrichtung Unzmarkt. Am Beifahrersitz saß eine gleichaltrige Italienerin, im Fond befanden sich ein 23-jähriger Italiener und eine 20-jährige Italienerin. Zur gleichen Zeit fuhr ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Murau mit seinem Pkw in die Gegenrichtung, er befand sich alleine im Fahrzeug. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der italienische Pkw auf die Gegenfahrbahn, sodass es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.
Beim Unfall wurden die 58-jährige italienische Beifahrerin sowie der 30-Jährige im entgegenkommenden Pkw schwer verletzt. Die beiden mussten in das LKH Judenburg eingeliefert werden, der 30-Jährige wurde in weiterer Folge in das LKH- Graz überstellt.
Der 58-jährige italienische Lenker und seine 20-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt, sie wurden im LKH Judenburg ambulant behandelt. Die B317 war bis 17:45 Uhr zur Gänze gesperrt. Im Einsatz standen die Feuerwehr Sankt Peter ob Judenburg (sieben Kräfte und zwei Fahrzeuge), das ÖRK mit zwei RTW, der Rettungshubschrauber C17 und ein Notarztwagen.
Mittwochnachmittag verletzte sich eine stark alkoholisierte Frau beim Abstieg von einer Wanderung und löste einen Großeinsatz aus.
Gegen 11:30 Uhr erreichte eine neunköpfige Wandergruppe den Gipfel des sogenannten Rauschkogels im Gemeindegebiet von Turnau. Die Gruppe trennte sich, und zwei Wanderer – eine 47-jährige Frau aus Graz und ein 64-jähriger Mann, ebenfalls aus Graz – verblieben am Gipfel. Ersten Erhebungen zufolge dürften beide am Gipfel eine nicht unerhebliche Menge hochprozentigen Alkohol konsumiert haben.
Gegen 12:45 Uhr kam die 47-Jährige vermutlich aufgrund ihrer starken Alkoholisierung zu Sturz, zog sich eine blutende Wunde am Hinterkopf zu und konnte nicht weiter absteigen. Ihr Begleiter setzte mehrfach Notrufe ab, war jedoch nur schwer verständlich. Aufgrund der Angaben, dass seine Begleiterin nicht mehr weiter kann, schwer ansprechbar sei und am Boden liege, wurden Polizeikräfte, die Bergrettung und ein Notarzthubschrauber alarmiert.
Am Einsatzort stellte der Notarzt eine starke Alkoholisierung und eine Kopfverletzung fest. Die 47-Jährige wurde vom Notarzthubschrauber C17 zur weiteren Behandlung in das LKH Leoben, geflogen. Ihr 64-jähriger Begleiter wurde von der Bergrettung zur nächstgelegenen Schutzhütte begleitet.
Die Unfallerhebungen wurden von der Alpinpolizei an der Unfallstelle durchgeführt. Ein Fremdverschulden an der Kopfverletzung konnte nicht festgestellt werden.
Im Einsatz standen Beamte der Alpinpolizei Hochsteiermark, der Notarzthubschrauber C17, neun Einsatzkräfte der Bergrettung Turnau sowie zwei Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Turnau.
Das 14-jährige Mädchen war seit 30. November als vermisst gemeldet. Die Polizei gab Freitagfrüh Entwarnung, denn das Mädchen ist wieder wohlauf in ihre Betreuungseinrichtung in Graz zurückgekehrt.
Seit 30. November wurde ein 14-jähriges Mädchen aus dem Bezirk Graz-Umgebung vermisst. Das Mädchen verschwand aus einem Wohnheim, woraufhin die Betreuerin Anzeige bei der Grazer Polizei erstattete.
Am Freitag gab es seitens der Polizei aber Entwarnung: Die 14-Jährige sei selbstständig und wohlauf in die Betreuungseinrichtung zurückgekehrt. Über den Grund ihres Verschwindens sind weiterhin keine näheren Details bekannt.
Seit 30. November 2025 ist eine 14-Jährige abgängig. Das Landeskriminalamt Steiermark ersucht nun um eine Öffentlichkeitsfahndung.
Die 14-Jährige ist seit den Abendstunden des 30. November 2025 von einer Betreuungseinrichtung im Bezirk Graz-Umgebung abgängig. Ihre zuständige Betreuerin erstattete die Anzeige.
Sachdienliche Hinweise sind an den Polizeinotruf 133 oder an jede Polizeidienststelle erbeten.
Unsere Teilnehmer*innen hatten die Gelegenheit, das international tätige Familienunternehmen näher kennenzulernen. SSI Schäfer Automation zählt weltweit zu den führenden Lösungsanbietern im Bereich Intralogistik – von der Planung über die Software bis hin zu Service, Wartung und Robotik.
Nach dem Empfang standen eine Firmenpräsentation zum Thema Karriere im Betrieb und eine anschließende Besichtigung des Unternehmens auf dem Programm.
Wir hoffen, dass sich daraus wieder einige Erfolgsgeschichten ergeben!
Kofinanziert von der Europäischen Union. Im Auftrag und finanziert durch das Arbeitsmarktservice Steiermark.